Daniela Scheurer

gemeinsam.spielend.wachsen.

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Jahresrückblick 2021 – mein Tanz ins Online-Business

20 Dez, 2021

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Das Foto, das ich mir für diesen Jahresrückblick ausgesucht habe, hat meine Schwester vor genau einem Jahr gemacht. Und es symbolisiert genau das, was das vergangene Jahr für mich war. Die Freude auf etwas Neues, ein Vertrauen und eine Zuversicht in mich selbst und das Leben. Ich hatte nicht viele Ziele für das Jahr 2021, aber auch ohne bin ich ganz schön vorangekommen. In diesem Jahr bin ich nicht nur drangeblieben, sondern habe mehr geschafft, als ich mir jemals gedacht hätte.

Ich habe 2021 sämtliche Einnahmen in mein Business investiert. Von Coachings über Online-Kurse, Domains, ein neues Theme. Die lange SpielRaum-Pause im Winter und Frühling hat mir genügend Zeit beschert, mich um mein Vorhaben zu kümmern. Nämlich dranzubleiben und mit dem Leben zu tanzen. Ich möchte ein gut funktionierendes Business haben, das nicht von so Kleinigkeiten wie einer Pandemie komplett einfriert. Die Unterstützung des Härtefall-Fonds der WKO war zwar gut und wichtig, aber mal ehrlich: Ich will doch nicht ständig von Unterstützungen abhängig sein! Dass das mit einem reinen Offline-Angebot nicht möglich ist und ich deshalb eine Online-Alternative kreieren muss, ist mir innerhalb des letzten Jahres deutlich klar geworden.

Mein Rückblick auf meine Ziele 2021

  • Eine Entscheidung über den SpielRaum in Steinbrunn treffen:

Es spürt sich so an, als hätte ich es schon geahnt, als ich diesen Satz geschrieben habe. Vielleicht wusste ich es noch nicht hundertprozentig, doch schon am 16. Jänner habe ich meine Entscheidung, keinen SpielRaum in Steinbrunn mehr anzubieten, veröffentlicht.

  • Vereinheitlichung meiner Online-Auftritte

Meine Online-Auftritte haben alle meinen eigenen Namen bekommen. Das fühlte sich anfangs noch etwas eigenartig an, doch ich muss zugeben, mittlerweile kann ich mir das gar nicht mehr anders vorstellen.

So sieht meine Facebook-Fanpage am 19.12.21 aus
  • Newsletter regelmäßig versenden: 12 Geschichten erfinden und niederschreiben….das sollte klappen!

Ja, meinen Newsletter habe ich tatsächlich mehr oder weniger regelmäßig versendet. Darüber schreibe ich weiter unten noch ausführlicher. 12 Geschichten sind es nicht geworden, aber 10. Ich habe lediglich im November ausgesetzt und im Juni eine von meinem Kollegen veröffentlicht.

  • bloggen, bloggen, bloggen: Viele Ideen wollen umgesetzt werden. Ich nehme mir fest vor, mir genügend Zeit dafür zu nehmen!

Ich habe gebloggt! Mit der weiblichen und dynamischen Unterstützung von Judith Peters und der contentsociety ist es mir meistens ganz leicht gelungen.

  • ans Meer fahren: Ich habe das Meer heuer so sehr vermisst, dass ich das kein zweites Jahr mehr aushalte!

Tja, ich war nicht am Meer. Ausgehalten habe ich es dank Holzpool dann dennoch ganz gut.

  • Überarbeitung meiner Über-mich-Seite: da ich mit dieser Seite noch gar nicht zufrieden bin und ich auch nicht weiß, wie ich es angehen soll, möchte ich mir Unterstützung von außen holen.

Ich habe im März/April mit Judith Peters an meiner Über-Mich-Seite gearbeitet. Ich finde, so eine Über-Mich-Seite kann man immer wieder mal überarbeiten. Die neueste Version verdient schon wieder ein Update!

Kein SpielRaum für Erwachsene im Jahr 2021. Und vielleicht wird das auch nichts mehr. Steht im Moment auf meiner Not-To-Do-Liste.

Ich bin drangeblieben! Und ich habe mehr gemacht, als ich geplant habe. Beziehungsweise hatte ich ja noch gar keinen Plan vor einem Jahr. Und auch ohne Plan bin ich ins Online-Business getanzt, wenn auch nur mit einem Bein. Mit dem anderen tanze ich immer noch in meinem SpielRaum.

The Content Society – my blog is my castle

Nach der Jahresrückblog-Challenge 2020 habe ich mich ziemlich schnell entschieden, mit Judith Peters weiter zusammenzuarbeiten. Ihre frisches und äußerst sympathisches Auftreten hat mich so überzeugt, dass ich gerne Geld in ihr Jahresprogramm investiert habe.

Der Grund, warum ich angefangen habe zu bloggen, war kein strategischer Schachzug, um mir ein Online-Business aufzubauen. Ich hatte einfach Spaß daran und mir wurde bewusst, dass ich etwas zu sagen habe. Und social media-Fan bin ich immer noch nicht. Also: My Blog is my Castle!

In dieser Community, die voll weiblichem Spirit ist, fiel es mir leicht, dranzubleiben. Wöchentliche Feedbacks, monatliche Blog&Business-Talks und immer wieder interessante Inputs, Workshops und Masterclasses. Außerdem lernte ich dort meinen Blogbuddy Eva Strübing kennen. Unsere Zusammenarbeit ist mir so wichtig geworden, dass ich es mir ohne gar nicht mehr vorstellen kann. Und so wurde ich fast nebenbei ein bisschen hineingeschubst ins Online-Business. Klar, offline war gerade Sensepause, also habe ich dazugelernt und umgesetzt, was umsetzbar für mich war. Ohne der Society wäre ich jetzt nicht da, wo ich bin. Ob ich weitermache? Hundertprozentig!

In diesem Jahr habe ich 50 Blogartikel veröffentlicht. Mit diesem Rückblick werden es 51 sein (Ziel war 52)

  • 34 persönliche oder Expertenartikel
  • 10 Kindergeschichten
  • 6 12von12
  • 10 Monatsrückblicke
Den Award für mehr als 10 meisten Blogartikel in 8 Wochen habe ich im Februar bekommen 🙂

Neue Domain, neue Webseite

Gleich am Jahresanfang setzte ich eines meiner Ziele um: All meine Internetauftritte bekamen den gleichen Namen. Nämlich meinen. Das fühlt sich gut an. Ich sicherte mir gleich mehrere NamenDomains und machte mich an die Arbeit, meine Seite neu aufzusetzen. Ich konnte mich lange nicht für ein geeignetes Theme entscheiden, weil ich technisch zu unerfahren dafür bin. Nach langer Recherche entschied ich mich für Divi, weil ich damit genau das Design gestalten kann, das mir gefällt.

Es dauerte ein wenig, bis ich mich mit dem Pagebuilder wirklich auseinandergesetzt habe. Unzählige Tutorials und Wochen später veröffentlichte ich meine neue Webseite pünktlich am letzten Februartag. Sie ist nicht perfekt, aber selbstgemacht und wächst stetig. Ich bin glücklich darüber, dass ich mich alleine darum kümmern kann. Und wenn es mal wirklich nicht geht, dann hilft Bettina Herzog, mein Techie-Coach.

So sieht derzeit meine Startseite aus

Mein Newsletter bekommt Inhalte

Bisher habe ich meinen Newsletter an meine Kundinnen nur dann versendet, um neue SpielRaum-Termine bekannt zu geben. Anfang des Jahres nehme ich mir vor, ihn monatlich zu versenden. Gefüllt in jedem Fall mit einer Geschichte im pdf-Format. Aus einmal im Monat wurde im Laufe des Jahres etwa 2-3 Mal im Monat. Je nach Lust und Laune versende ich meine Gedanken, manchmal versehen mit Tipps oder Spielideen.

Die Rückmeldungen darauf sind durchwegs positiv. Ich habe bemerkt, dass ich die Menschen mit meinem Humor berühren kann. Das freut mich besonders. Ich liebe es, Newsletter zu schreiben. Es ist so viel einfacher für mich als social media! Eine kleine Auswahl an Rückmeldungen:

Selbsterfahrung meines eigenen Geburtsprozesses

Die Methoden der IPPE Babytherapie fließen immer mehr in meine Beratungstätigkeit ein. Eine Geburt ist traumatisch und kann unser späteres Verhalten mehr oder weniger beeinflussen. Das Wissen um den Stress während einer Geburt und deren Nachbearbeitung geben Eltern die Möglichkeit, das Verhalten ihres Babys besser zu verstehen. Das Baby fühlt sich verstanden und gesehen und bekommt so die Möglichkeit, sein Geburtstrauma zu verarbeiten.

Im Zuge der Ausbildung zur Babytherapeutin absolvierte ich 2021 Modul 2 und 3 der Selbsterfahrung zu meinem eigenen Geburtsprozess. Das erste Modul fand bereits 2019 statt, deshalb war ich sehr froh darüber, dass es endlich im März, wenn auch nur online weiterging. So ein Geburtsstillstand tut eben einfach nicht gut. Im März also rotierte ich durch den Geburtskanal (hier kannst du mehr darüber lesen) und war dementsprechend verwirrt. Dass sich dieser Prozess auch mit meinem Leben deckte, war kein Zufall. Zu diesem Zeitpunkt fragte ich mich, wer ich bin und wer ich sein will und wohin mein Weg mich führen soll.

Im Oktober fand das dritte Modul wieder im Seminarhaus „die Lichtung“ in Rastenfeld statt. Diesmal wurde ich tatsächlich geboren, wurde sichtbar und gesehen. Die Parallelen dieser Arbeit mit dem Leben sind nicht zu leugnen. Die Sichtbarkeit und das Wahrgenommen Werden erlebte ich auf allen Ebenen. Ich habe nun drei von sieben Selbsterfahrungswochen absolviert und fühle mich jetzt schon wie neu geboren!

Wald in herbstlichen Farben
Eine Woche verbrachte ich mitten im wunderbaren Herbstwald von Rastenfeld und erlebte Sichtbarkeit und Wahrgenommen Werden

Mein erstes Business-Coaching und seine Folgen

Ich bin nun seit 17 Jahren selbstständig. Und ehrlich gesagt, habe ich mir darum nie viele Gedanken gemacht. Ich habe einfach meinen SpielRaum angeboten, teilweise sogar an 4 Orten gleichzeitig. Ich war ausgebucht, obwohl ich niemals Werbung gemacht habe.

Corona hat tatsächlich vieles für mich verändert. Wenn ich meine SpielRäume nicht anbieten kann, bin ich quasi arbeitslos (okay, nicht ganz, ich hab ja noch den Kindergarten…) – und fühlte mich auch anfangs ohnmächtig und ungebraucht. Die Überlegungen, ob und wenn ja, WIE ich den SpielRaum Online anbieten könnte, brachten meine Gedanken zum Wirbeln. Ich brauchte ein wirklich gutes Coaching, um zu wissen, in welche Richtung es für mich gehen soll.

Nach einem vierstündigen Workshop mit Iris Weinmann fühlte ich mich beflügelt. Wir haben an meiner Vision gearbeitet und eine Idee geboren, wie ein Online-Kurs für mich aussehen könnte. Außerdem hat mich Iris ermutigt, an meinen Coaching-Paketen zu feilen und sie öffentlich zu machen.

Seit Sommer habe ich 10 Familien mehr oder weniger lang in meinen Coachings begleitet

Der SpielRaum zu Hause – meine erste Online-Idee geht flöten

Mit „Dein SpielRaum zu Hause“ wollte ich ein Pendant schaffen zum Pikler-SpielRaum. Mit wöchentlichen Inputs, Austauschrunden und Reflexionsfragen. Ich war dahinter, wirklich, bis der Kurs so gut wie fertig ausgegoren war. Und dann wäre Zeit gewesen, dafür Werbung zu machen. „Aber Dani, du hast bis jetzt nie Werbung gemacht, wieso solltest du das jetzt tun?“, sagte da die Stimme in meinem Hinterkopf. Das Teufelchen, das auf der Schulter sitzt und dir zuflüstert, dass du etwas nicht kannst, schon gar nicht etwas zu verkaufen, das du noch nie gemacht hast.

Ehrlich gesagt musste das Teufelchen gar nicht so lange reden. Denn Gott sei Dank hat mich mein „richtiger“ SpielRaum gerettet. Ich durfte Ende April wieder öffnen, was die Existenz eines Online-SpielRaumes hinfällig werden ließ. Großes Aufatmen meinerseits. Ich konnte wieder in meiner gewohnten Komfortzone verschwinden und musste nichts Neues ausprobieren. Seitdem liegt die Idee von meinem ersten Online-Kurs in einer geheimen Schublade meines Gehirns begraben.

Im Nachhinein stelle ich fest, dass meine Schwierigkeiten auch in der Kommunikation lagen. Welche Eltern spreche ich an? Welches Problem löse ich damit? Und wie setze ich das alles technisch um?

Geplant war ein 5 wöchiger Belgleitkurs für Eltern mit Kindern bis 2 Jahre

Ich denke, ich werde die Idee des Kurses wieder aufgreifen. Ich habe seit Mai viel dazugelernt und bin zuversichtlich, alle Hürden im nächsten Jahr unfallfrei und erfolgreich zu überspringen!

SpielRaum Kaisersdorf – on/off

Aufgrund des superlangen Lockdowns Anfang des Jahres blieb der SpielRaum bis Mitte April geschlossen. Als dann klar wurde, dass ich wieder meine Pforten öffnen darf, hatte ich Herzchen in den Augen. Mein geliebter SpielRaum wurde geputzt, die Sesselleisten neu geklebt und die Spielsachen gewaschen. Zeitgleich entstand der schöne Artikel: „5 Gründe, warum ich den Pikler-SpielRaum so liebe“. Wenn ich den lese, kann ich die Herzchen förmlich schweben sehen.

Nun, als der Sommer kam, kehrte wie jedes Jahr wieder Ruhe ein und erst im September startete ich einen neuen Block. Den konnte ich leider nur fast beenden, weil uns Mitte November eine Quarantänewoche und ein erneuter Lockdown dazwischenkam. Ich weiß nicht, ob es im Jänner wieder SpielRaum geben wird. Das ständige On/Off vermiest mir mittlerweile die Laune. Auch nach dem vierten Lockdown beschließe ich, erst einmal auszusetzen. Zu unsicher ist die Situation und solange es eine Indoor-Maskenpflicht gibt, ist ein SpielRaum für nicht vorstellbar.

Storchennest – Reduktion der Kindergartenzeit

Im Juni beschließe ich, die Zeit im Storchennest auf ein Minimum zu reduzieren. Seit September betreue ich nur noch an zwei Tagen im Kindergarten. Das macht es für mich einfacher, an meiner Selbstständigkeit dranzubleiben. Die Zeit für mich, die ich dadurch gewinne, nutze ich für mich, meine Coachings und zum Bloggen. Ich fühle mich immer noch sehr wohl in der Elterninitiative, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Kinder beim selbstbestimmten Lernen zu begleiten. Meine Kinder sind mittlerweile dem Nest entwachsen, nur der Jüngste besucht noch täglich die Räumlichkeiten der Sekundaria.

Nachteil an der Reduktion meiner Arbeitszeit ist allerdings, dass ich einige der Kinderprozesse nicht mitbekomme. Eine gute Übergabe ist demnach umso wichtiger. Mein Team ist Spitzenklasse und irgendwie spüre ich, dass meine Zeit im Nest bald um sein wird. Wann genau, das wird das Leben entscheiden. Noch bin ich da und das ist gut so!

Im September halte ich mit meinem Team das erste Einführungsseminar mit einem neuen Konzept. Es nennt sich „Leben mit Kindern – Erfahrungsschatz Storchennest“. Wir nehmen interessierte Eltern mit in einen Raum, den sich mancher nur schwer vorstellen kann. In einen Raum, in dem selbstbestimmtes Leben und aktives Lernen ohne Unterricht, dafür mit enger Begleitung durch empathische und selbstsichere Erwachsene stattfinden darf. Nach fast 30 Jahren Storchennestschule können wir tatsächlich aus einem reichen Erfahrungsschatz schöpfen. Ich bin immer noch stolz darauf, vor 17 Jahren die Entscheidung getroffen zu haben, meinen Kindern diese Umgebung zu ermöglichen.

Im Sommer entsteht mein erstes digitales Produkt

Im Juni entscheide ich kurzfristig, dass ich bei Marlis Schorchts Programm CREATE IT mitmache. Gemeinsam mit knapp 80 Frauen setze ich eine Idee um, die schon länger in meinem Kopf herumschwirrt. Nämlich eine kompakte, aber detailreiche Übersicht über die Entwicklung im ersten Lebensjahr. Gleichzeitig wollte ich eine digitale Vorlage für ein Fotoalbum schaffen, das alle Minischritte in der Bewegungs-und Spielentwicklung festhält.

Marlis strahlt eine unglaubliche Ruhe und Gelassenheit in ihren Kursen aus. Ein bisschen war sie für mich wie eine Mama, die weiß, wo es lang geht. Ich bin sehr froh darüber, diese Erfahrung gemacht zu haben. In diesem Kurs konnte ich viele technische Fragen klären und im Endeffekt setzte ich sogar noch ein Video drauf, in dem ich meinen Käuferinnen erkläre, wie sie die Vorlage für das Erinnerungsalbum individuell mit Canva gestalten können. Ich hätte mir ehrlich gesagt niemals gedacht, dass ich so etwas mal mache. Mais voilà, ich hab´s getan!

Mein erstes Lebensjahr-Banner

Von der Quarantäne in den vierten Lockdown – Zeit für ein supertolles Freebie

Im Herbst kann ich meinen 8er-Block SpielRaum nicht beenden. Am 12.11. (hey, ein 12.!) wird mein jüngster Sohn positiv getestet, weshalb erst einmal Quarantäne angesagt ist. Lies gerne dafür meinen Monatsrückblick November! Der mittlerweile vierte Lockdown beginnt anschießend am 22. November.

In der Zeit zu Hause kommt mir die Idee für die Spielzeugliste. Ich sammle über 100 Dinge, die zum freien Spiel einladen. Ich verlinke darin auf Hersteller oder Anleitungen zum Selbermachen. Sie enthält einfache Materialien wie Steine oder Wäscheklammern genauso wie hochwertige Anschaffungen, die sich über Jahre hinweg bezahlt machen. Zur Veröffentlichung dieses Beitrags haben sich x Menschen diese Liste heruntergeladen!

Was war sonst noch los 2021?

Meine 3 liebsten Blogartikel des Jahres 2021

Ich muss zugeben, dass es mir schwerfiel, mich für drei Blogartikel zu entscheiden. Es sind nämlich einige, die ich gerne mag. Vor allem aber mag ich diejenigen, mit denen Geschichten erzählt werden. Meine, oder die von anderen Menschen. Davon werde ich noch einige schreiben. Letztendlich habe ich mich dann für diese drei entschieden:

1. Hilfe, mein Baby verweigert die Bauchlage

Dieser Hilferuf erreichte mich schon vor einigen Jahren. Er steht für die große Sorge von Eltern, dass ihr Kind nicht nach Norm funktioniert. Es ist mir so unglaublich wichtig, das Vertrauen in die Entwicklung und das Leben in die Welt zu tragen. Vertrauen, das während der Schwangerschaft meist noch uneingeschränkt da ist. Sobald das Kind allerdings da ist, glaubt jeder, er müsse dazu beitragen, dass das Kind ordentlich wächst. Tut es, ganz von selbst, ehrlich! Deshalb ist es nicht notwendig, die Bauchlage so früh wie möglich zu trainieren!

Das Posting mit dem Link dieses Artikels schaffte eine für mich unglaubliche Reichweite auf Facebook. Er wurde achtmal geteilt, auch von mir unbekannten Personen und führte zu sogar zu einer kleinen Diskussion.

mein reichweitenstärkstes Posting auf Facebook

2. Barfuß mit Schal – 63 Fakten über mich

Diese Liste ist im Zuge der Bearbeitung meiner Über-Mich-Seite entstanden. Da ich mich nicht für ein paar Fun-Facts entscheiden konnte, habe ich eben gleich eine lange Liste gemacht. Das Zurückschauen und das Nachdenken über mich hat mir außerdem total viel Spaß gemacht. Ich sammle übrigens noch, damit aus den 63 Fakten bald 67 werden!

3. 11+ Bilderbücher für die Weihnachts-und Winterzeit

Ich liebe Bücher (das ist übrigens Fakt Nr. 32). Bei Bilderbüchern bin ich ziemlich wählerisch. Ich mag zum Beispiel keine Bilderbücher, die moralisieren oder diese superpädagogischen Werte enthalten. Nein, lustig und kurzweilig sollen sie sein. Und sie sollten die Welt der Kinder darstellen. Und zur Phantasie und Kreativität einladen. Diese 11 Bücher kann ich von ganzem Herzen empfehlen!

Meine liebsten Kindergeschichten des Jahres 2021

Ich bin eine Geschichtenerzählerin. Ich erzähle einmal in der Woche eine Geschichte frei im Kindergarten. Den Titel erfrage ich oft bei den Kindern. Und was dann dabei herauskommt, ist in den meisten Fällen nicht nur lustig, sondern ein Gemeinschaftsprojekt. Die Geschichten, in die die Ideen der Kinder mit einfließen, sind meine absoluten Highlights!

1. Die Puddinglasagne

Diese Geschichte enstand an dem Tag, an dem meine Kollegin Christine 49 Jahre alt wurde. Also am 6. Februar 2020. Den Titel hat am selben Tag der fünfjährige Marvin vorgeschlagen. Dieses Jahr im Februar habe ich ihr dann zum 50er tatsächlich eine Puddinglasagne gebacken und den Vorgang fototechnisch festgehalten. Diese Geschichte ist übrigens die meistgeklickte Geschichte. Hier geht´s zu Christines Puddinglasagne!

Puddinglasagne
So schaut die Puddinglasagne aus *yummie*

2. Rosa geht spazieren

Rosa und Berta gibt es tatsächlich. Die beiden Hühner leben im Storchennest und legen dort brav ihre Eier, die die Kinder dann zu Kuchen, Eierspeise oder sonst was verarbeiten. Berta ist mittlerweile leider schon verstorben. Aber die Rosa stolziert immer noch sehr mutig und selbstbewusst durch den Garten. Gemeinsam mit ihrer neuen Gefährtin Blacky versüßt sie uns die Vormittage und bietet eine wunderbare Geschichtenvorlage. In dieser Geschichte erkundet sie das erste Mal das Dorf und findet einen außergewöhnlichen Freund.

Rosa vom Storchennest

3. Die Butter, die einen Ausflug machte

Die Geschichte von der Butter wurde am Jausentisch geboren. Der vierjährige Caspar schmierte sich gerade eine dicke Butterschicht auf sein Brot, als er mich fragte, wie denn heute die Schlussgeschichte heißen würde. Und als ich zurückfragte, wie sie denn heißen soll, bekam ich von ihm folgende Antwort: „Die Butter, die so gerne wandert….und schwimmt!“ Tja, was soll ich sagen, ich finde es wirklich so unglaublich, was daraus entstehen kann! Also, ich liebe diese Geschichte von der Butter, die einen Ausflug macht.

Die 10 Spiele, die wir 2021 am häufigsten gespielt haben

Gesellschaftsspiele haben in unserer Familie einen besonders hohen Stellenwert. Sie stehen für Qualitytime und Freude am Miteinander. Unser Spieleregal wird ständig erweitert und ich freue mich riesig auf die Weihnachtsferien, die uns genügend Zeit für unser Hobby bescheren.

  • Paleo (kooperatives Spiel im Steinzeitflair)
  • Rage (immer wieder lustig)
  • Skyjo (ein kurzweiliges Nikolausgeschenk)
  • Turn und Taxis (mit der alten Postkutsche durch Deutschlang und Österreich)
  • Cluedo (die Harry Potter – Ausgabe natürlich!)
  • Imhotep (Glück gegen Strategie)
  • Heaven and Ale (Bierbrauen im Klostergarten)
  • Zug um Zug (Alltime Scheurer-Favorite)
  • The Crew (kooperatives Kartenspiel für Gescheite)
  • Magic The Gathering (altes Spiel neu entdeckt)

Mein Jahr in Zahlen

  • 10 Familien 1:1 begleitet
  • 288 Follower auf Instagram (waren 152) und 87 Postings
  • 349 Abonnenten meiner Facebookseite (waren ??)
  • 177 NewsletterabonnentInnen (waren 75)
  • 3 SandSpielRäume (nur!)
  • 15 SpielRäume (viel zu wenig!)
  • 52 Blogartikel geschrieben
  • 10 Geschichten geschrieben

Meine Ziele für 2022

  • Sichtbarer werden und wachsen: Ich möchte mehr Menschen auf mich und meine Angebote aufmerksam machen
  • Mehr Online-Angebote: Im nächsten Jahr möchte ich ein längerfristiges Angebot für Eltern kreeieren
  • Die monatlichen Babysprechstunden möchte ich mit jeweils verschiedenen thematischen Schwerpunkten anbieten
  • „Dein SpielRaum zu Hause“ soll ein Revival bekommen – ich werde ihn einfacher gestalten und ihn vielleicht zum Selbstlernkurs umbauen
  • Den Entwicklungskalender für das zweite Lebensjahr ausbauen
  • endlich ans Meer fahren!

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8 Kommentare

  1. Sylvia

    Liebe Daniela,
    Beim durch deinen Blogartikel schlendern wurde ich richtig sentimental. Das waren zum einen noch Zeiten, als unsere Kinder noch so klein waren und noch weiter zurück, was waren es für besondere Momente mit kindern und ihren Eltern, als ich als Krankengymnastik noch im Bereich Psychomotorik unterwegs war.
    Du bietest tolle Sachen an. Mach weiter!
    Hab dank für diese innig-sentimentalen Momente!
    Sylvia

    Antworten
    • Daniela

      Liebe Sylvia, vielen Dank! Ja, ich mache weiter, denn meine Arbeit ist eine absolute Herzenssache 🙂

      Antworten
  2. Gabriella Rauber

    Uiuiui, was wird wohl im 2022 alles auf mich zukommen? Auch ich habe letztes Jahr einfach zu bloggen begonnen, ohne Absicht auf ein Business. Wenn ich jetzt lese, was The Content Society bei dir alles auslöste, dann kann ich mich ja auf was gefasst machen 🙂
    Danke herzlichst für die tollen Einblicke und Bilder. Dein Jahresrückblick ist absolut stimmig!

    Antworten
    • Daniela

      Ja, so kann es kommen! Einfach ins Leben vertrauen 🙂

      Antworten
  3. Maria Klitz

    Ich würde mich über eine Vernetzung und dem gegenseitigen Schreiben von einem Blogartikel sehr freuen.

    LG Maria

    Antworten
    • Daniela

      Liebe Maria,
      darfst gerne dazu Konktakt mit mir aufnehmen! Ich freue mich über Vernetzung 🙂

      Antworten
  4. Bernadette

    Oh, liebe Daniela, da gibt es ja neben dem Bloggen doch einige Parallelen, wie schön! Ich habe auch CREATE IT gemacht, ich liebe ebenfalls SkyJo, Hühner haben wir auch… Alles Liebe für Dich in 2022 und danke für diesen unterhaltsamen Jahresrückblick ?!
    Liebe Grüße aus dem Sauerland!
    Bernadette

    Antworten
    • Daniela

      Liebe Bernadette, wie schön, dass wir auch im nächsten Jahr gemeinsam bloggen werden!

      Antworten

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