Daniela Scheurer

gemeinsam.spielend.wachsen.

Mein Jahresrückblick 2020: dancing in the rain

Für meinen Jahresrückblick 2020 habe ich mir diesen Spruch ausgesucht, den ich vor 3 Jahren in Dublin gefunden habe. Das vergangene Jahr war irgendwie anders. Hätte mir vor einem Jahr jemand erzählt, wie 2020 wird, hätte ich gelacht, den Kopf geschüttelt und mir keine weiteren Gedanken darüber gemacht. Es war ein Jahr, das Veränderungen auf vielen Ebene mit sich gebracht hat. Es hat mir meine Flexibilität gezeigt und mich gelehrt, dem Regen zu trotzen und weiterzugehen.

2020 – ein Jahr, eingerahmt von Energie und persönlichem Wachstum, im Mittelteil gefüllt mit Kreativität und Familienwärme. Welches Jahr, wenn nicht dieses, hat einen epischen Jahresrückblick verdient?

2020 lernte ich im Regen zu tanzen!

Im November 2019 schloss ich die erste von sieben Selbsterfahrungswochen zu meinem eigenen Geburtserlebnis ab. Meine Worte in der Abschlussrunde waren: „Vielleicht sollte ich einfach durchs Leben tanzen„. Und tatsächlich, in diesem Jahr habe ich es geschafft, auch im Regen zu tanzen, hin und wieder die Richtung zu wechseln und mir meine Energie zurückzuholen, indem ich einfach langsamer getanzt habe.

Mit vollem Elan ins neue Jahr – neue Frische für den SpielRaum

Der spontane Beschluss kurz vor Weihnachten, den alten Kachelofen loszuwerden war der Startschuss für die Renovierung des SpielRaums. Das Aus für den Kachelofen war schon etwas emotional, haben wir ihn doch erst vor 9 Jahren, nachdem wir dieses Haus gekauft hatten, so schön hergerichtet. Die selbstgemachten Kacheln mit den Muscheln und Handabdrücken der Kinder landeten erstmal in einem Kübel, weggeworfen hab ich sie freilich nicht. Ob sie jemals wieder irgendwo Platz finden werden, wo sie jeder sehen kann?

Kachelofen mit selbstgemachten Kacheln
So hat das gute Stück ausgesehen!

Aber nicht nur ein neuer Ofen hielt Einzug im SpielRaum. Auch die Wände wurden erneuert, der Boden abgeschliffen, neue Sesselleisten gelegt und ein Teil vom Raum mit einer hölzernen Schiebetüre abgetrennt. Dort wohnt jetzt mein ältester Sohn und wenn einmal wöchentlich der SpielRaum stattfindet, wird einfach die Türe geschlossen.

Die erste Rückmeldung einer lieben Mama war: „wow, so fresh„! Ich finde, dieser Satz bringt den Zustand des Raumes perfekt auf den Punkt!

Gemütliche Wärme im frischen SpielRaum

Dass Sohn Nr.1 aus seinem Zimmer neben der Küche ausgezogen ist, bedeutete für mich etwas Großartiges. Jetzt wurde nämlich endlich mein Traum wahr, ein Raum nur für mich! Bis jetzt hatte ich mein Büro im Wohnzimmer, meine Nähmaschine benutzte ich hauptsächlich am Esstisch (immer dieses her-und wieder wegräumen…) und die ersten Zoommeetings hielt ich im Schlafzimmer ab.

Im Lauf des Frühlings entstand ein wunderbarer Raum, der nun als Büro, als Kreativzimmer und als Rückzugsort für mich dient. Das ist vor allem dann sehr wichtig, wenn in der Küche die Post abgeht. Ihr müsst wissen, meine Männer kochen alle gern, am liebsten jeder für sich sein individuelles Abendmahl.

Meine Nähmaschine kann jetzt einfach stehenbleiben!

In meinem Zimmer habe ich alles, was ich brauche: einen Schreibtisch, den ich hauptsächlich zum Nähen benutze, einen Schrank und ein Buchregal. Auf der gegenüberliegenden Seite des Schreibtisches liegt eine Matratze am Boden. Da ich eine Bodenhockerin bin, sitze ich dort für Computerarbeiten lieber als am Schreibtisch. An die Wand habe ich ein schönes Wandtuch mit einem Mandala gehängt, ein perfekter Hintergrund für meine Zoommeetings 🙂

Zurück im Kindergarten – eine der besten Entscheidungen des Jahres!

Na sicher ned!“ – Das war die erste Reaktion auf die Frage, ob ich denn von der Primaria in den Novibereich (so wird der Kindergarten im Storchennest genannt) wechseln würde. Ich bin – zugegeben – ein Mensch, der gerne erst einmal nein sagt, damit er sich Zeit zum Überlegen verschafft. Das tat ich dann auch ausführlich, um zu erkennen, dass wohl niemand von den PrimariabegleiterInnen besser dafür geeignet wäre als ich. Na klar, ich bin ja Kindergärtnerin und: es ist die logische Ergänzung meiner SpielRaum-Tätigkeit. Also gut, ich konnte diese positiven Vorteile durchaus erkennen und entschied, es auszuprobieren.

Der Abschied von den Kindern aus der Primaria war schon ein emotionaler Moment und im Nachhinein betrachtet genau der Auslöser für meine anfängliche Abwehr. Diese Beziehungen, die ich zu den Kindern aufgebaut habe, jetzt nicht weiterverfolgen zu können, war schwer vorstellbar für mich. Aber bereits nach den ersten Wochen war für mich klar, dass es die richtige Entscheidung war. Ich hatte das Gefühl, mit meinem Wissen und meinen Erfahrungen am richtigen Ort zu sein. Im ganzen Jahr gab es keinen einzigen Moment, an dem ich genervt war oder ungern ins Storchennest ging. Es ist tatsächlich einfacher für mich, die Bedürfnisse der jüngeren Kinder zu erkennen, somit fällt die Begleitung leichter. Dieser Wechsel war der Beginn eines willkommenen Prozesses der Selbsterkenntnis und der Positionierung meiner beruflichen Tätigkeiten.

Corona und seine Auswirkungen auf meine Arbeit und mich

Ich habe mich ja ernsthaft gefragt, ob es möglich ist, einen Jahresrückblick ohne dem großen C zu schreiben. Aber nein, so präsent, so einschneidend, so groß war dieses Thema, dass es unmöglich ist, es auszulassen. Von einem Moment auf den anderen veränderte sich unser Leben und katapultierte mich in eine leichte Schockstarre, die von einer emotionalen Achterbahnfahrt abgelöst wurde. Ich erlebte ein Auf-und Ab zwischen Existenzängsten und Freiheitsgefühlen.

Lockdown im Frühling – Ruhe mitten im Sturm

Von einem Tag auf den anderen stand alles still, keine Flugzeuge mehr am Himmel, alle waren zu Hause. Die ersten Befürchtungen, dass wir uns gegenseitig bald auf die Nerven gehen würden, haben sich nicht bewahrheitet. Im Gegenteil, wir hatten eine feine Zeit als Familie! Wir waren viel draußen unterwegs und ich fand auf einmal Zeit, mich um Dinge zu kümmern, die ich schon lange machen wollte. Neben Ausmisten (wer hat das eigentlich im Lockdown nicht gemacht?) habe in meinem Garten gearbeitet, genäht und mein Zimmer gestaltet.

Der SpielRaum wurde zum Multifunktionsraum: Der Tischtennistisch erlebte ein Comeback und meine Yogamatte musste ich endlich nicht mehr einrollen. Und ich habe getanzt: mit meiner persönlichen Lieblingsplaylist und popsugar fitness (check it out! – find ich total sympathisch!). Mit meinem jüngsten Sohn habe ich ein 4000 Teile Puzzle gelegt und wir alle haben unserem Spieleregal eine neue Aufmerksamkeit geschenkt. Da wir alle gerne spielen, haben wir die zusätzliche Zeit, die uns dafür zur Verfügung stand, besonders genossen.

Ich habe durch den Lockdown eine unglaubliche Entschleunigung erlebt. Mein Leben zuvor war fast minutiös durchgetaktet. Vormittags im Kindergarten oder im SpielRaum, dann Kochen, mit den Hunden raus, Gespräche mit den Kindern, etwas Hausarbeit und abends hatte ich fast täglich einen Termin, entweder beruflich oder für mich selbst. Egal, ob Yoga, Chor, Italienisch oder Elterngespräch. Termin ist Termin, und bedeutet, ich bin nicht zu Hause. Das alles änderte sich von heute auf morgen.

Mann und Kinder waren jetzt zu Hause, somit hat sich das Kochen für mich erledigt, die Hausarbeit sowieso. (Ja! Mein Mann ist ein richtiger Schatz!). Meine Termine haben sich halbiert und ich durfte auch im Homeoffice die Dinge für den Kindergarten erledigen. Dass ich dennoch die wenigen Kinder, die das Storchennest besucht haben, auch betreuen durfte, gab mir das Gefühl, nicht ganz zu Hause eingesperrt zu sein. Ein Kind habe ich sogar am Nachmittag einzeln betreut. Das Besondere daran: da habe ich meine Hunde mitgenommen und wir sind gemeinsam durchs Dorf spaziert! Diese Zeit habe ich als sehr wertvoll empfunden. Das war sowas wie: hey, es ist grad alles blöd, aber wir machen was draus!

So wie dieses Jahr habe ich die Natur noch nie genossen! Die coronabedingte Entschleunigung ließ mich achtsamer durch den Wald gehen. Dadurch, dass ich nicht so viele Dinge im Kopf hatte, konnte ich die Umgebung viel intensiver wahrnehmen. Das merke ich gerade jetzt, wenn ich diesen Rückblick schreibe. So viele Natur-und Hundefotos wie von diesem Jahr gab es schon lange nicht mehr auf meinem Smartphone! Mit meinem jüngsten Sohn begann ich wieder zu geocachen. Diese kleinen Ausflüge in der näheren Umgebung geben uns das Gefühl der Freiheit zurück, dass wir in Zeiten der Ausgangsbeschränkungen so stark vermissen!

offene und geschlossene SpielRäume

Seit 13 Jahren war ich in dem Raum von Bettina Fillafer in Steinbrunn eingemietet. Nun war ich seit März nicht mehr dort und wer weiß, wann ich wieder kommen kann. Ich denke nicht, dass ich vor dem Sommer wieder etwas in Steinbrunn anbieten kann.

Und die Fragen, die ich mir schon seit Wochen stelle, sind: WILL ich denn wieder zurück? Kann ich nach so langer Abwesenheit im nördlichen Burgenland wieder Fuß fassen? Ich habe mich so wohl gefühlt in Bettinas Räumlichkeiten, deren Duft immer noch so präsent für mich ist. Aber es ist auch eine lange Fahrstrecke für mich, die ich vor allem im Winter nicht sehr gerne zurücklege, schon gar nicht abends für die Gesprächsrunden. Meine Entscheidung steht noch nicht fest, das steht ganz oben auf meinen ToDos für das kommende Jahr. Die Tendenz ist allerdings spürbar: Die Kombination von SpielRaum in Kaisersdorf und Storchennest fühlt sich gerade so stimmig an, dass ich Steinbrunn auch gut loslassen kann!

Während der SpielRaum in Steinbrunn fast ganzjährig geschlossen war, versuchte ich, den SpielRaum in Kaisersdorf zu öffnen, sobald es behördlich möglich war. Statt den geblockten Kursangeboten lud ich zu offenen SpielRäumen, zu denen man sich unkompliziert anmelden konnte. Diese für eine kurze Zeit anzubieten, gab mir wieder die Möglichkeit, über mein Kursangebot nachzudenken. Offene SpielRäume kann ich mir zukünftig nicht vorstellen, weil sie die Planungssicherheit nicht gewährleisten, aber meine Blöcke habe ich vorerst von acht auf fünf Einheiten gekürzt.

Der Abstand zwischen Erwachsenen ist im SpielRaum zwar naturgemäß gegeben, das Hände desinfizieren und Maske tragen bis zum Sitzplatz war hingegen für uns alle ganz neu!

Zoom On: Der virtuelle Tanz beginnt!

Am Anfang des ersten Lockdowns suchte ich mit viel Aufwand nach Möglichkeiten, auch ohne SpielRaum für meine Familien präsent zu sein. Ich wagte es tatsächlich, mich den sozialen Medien noch mehr anzunähern und mich mit online-Alternativen auseinanderzusetzen, um sie weiterhin so gut wie möglich begleiten zu können. Auch im Storchennest hielten wir unsere Teammeetings und Gesprächsrunden nun online ab. Ich glaube, ich habe sämtliche Möglichkeiten des Videochats ausprobiert. Geburtstagfeiern mit meiner Schwester via Skype, Videochats via whatsapp und Jitsi mit meinen Freunden und Elternbegleitung via Zoom.

Nein, ein online-SpielRaum kommt immer noch nicht in Frage und warum, könnt ihr gerne hier nachlesen. Aber: die Alternative ZOOM ist tatsächlich eine wunderbare! Natürlich ist sie nicht zu vergleichen mit „echter Präsenz“, die Atmosphäre rundherum ist nicht spürbar und manche Eltern weigern sich verständlicherweise, dieses Medium zu benutzen. Aber gerade die Einzelgespräche habe ich sehr positiv erlebt. Nach etwas Übung gelingt es mir immer mehr, vor dem Bildschirm wirklich präsent zu sein. Und es hat den Vorteil, dass man das Haus nicht verlassen muss. So war es wirklich möglich, mit Eltern im Kontakt zu sein, die ich schon länger nicht gesehen habe, die aus dem nördlichen Burgenland nie den Weg nach Kaisersdorf gefunden hätten oder denen es nicht möglich ist, für längere Zeit eine geeignete Betreuung für ihre Kinder zu finden. Auch gibt es die Möglichkeit, sein Kind dabei zu haben, wenn es sonst gar nicht geht. Für mich ist der Videochat eine geeignetere Form der Beratung geworden als das Telefongespräch, weil man einander sehen kann, Mimik lesen kann, und die Körperhaltung wahrnimmt. Das bleibt für mich bestimmt eines DER AHAs des Jahres! Ich bin begeistert davon und wann hätte ich es kennengelernt, ohne Corona?

Vor meinem fulminanten Hintergrund – wie immer mit schiefer Brille 🙂

November – mit viel Energie weitertanzen

Der zweite Lockdown war für mich weit entspannter als der erste. Dass der SpielRaum mal wieder schließen musste, hat mich diesmal nicht so aus der Fassung gebracht. Ich vermisse ihn sehr und merke, wie ich emotional mit dieser Arbeit verbunden bin, die mir so viel bedeutet. Aber da im Kindergarten viel mehr Kinder zu betreuen waren als noch im Frühling und wir keine Elterndienste zur Verfügung hatten, wurde ich kurzerhand zur Vollzeitkraft.

Mein Mann ging weiterhin wie gewohnt arbeiten, für mich war das eher so, als ob sich kaum was verändert hätte. Zugegeben, ich hatte ein bisschen Bammel davor, dass dann wieder alle zu Hause sein würden. So ein Haus gefüllt mit 5-6 Leuten kann schon anstrengend sein! Tatsächlich waren aber nur 2 meiner Söhne täglich zu Hause. Und bei denen muss ich mich erst mal bedanken, denn die haben mich immer hervorragend bekocht! Ich musste nur nach Hause kommen und mich an den Tisch setzen. Also, was will frau mehr?

Wenn Jonas kocht, gibt es auch schon mal aufwändige Speisen, die ich selbst nie koche.
z.B: echte Rindsuppe mit Fritatten

Was sich 2020 auf meiner Webseite verändert hat

facelifting für die Webseite im Jänner

Meine Webseite bekam Anfang des Jahres ein neues Theme. Ich mag es sehr, weil ich es optisch ansprechend finde, bin aber mit meiner Startseite noch nicht ganz zufrieden. Im Sommer probierte ich das WebdesignProgramm Elementor. Aus den anfänglichen Spielereien entstanden die Hauptseiten für den SpielRaum, den SandSpielRaum und die Elternbegleitung. Außerdem arbeitete ich am Namen der Seite und jetzt steht nun einfach mein Name an oberster Stelle. Im Frühling bin ich durch Zufall auf Judith „Sympatexter“ Peters gestoßen und habe dank ihren Inspirationen meine ersten Experten- sowie längere persönliche Artikel geschrieben. Ich habe mir Gedanken über die Coronazeit gemacht und über die Spielentwicklung im 1. Lebensjahr geschrieben, schrieb über das Geschichtenerzählen und machte die Geschichtenwürfel.

Vielleicht ist euch schon aufgefallen, dass ich mir auch einen Claim überlegt habe:

gemeinsam.spielend.wachsen.

Das finde ich im Moment immer noch gut, denn genau das beschreibt mich und mein Angebot am besten. Das Spiel in allen Altersstufen ist mir ein großes Anliegen und zum persönlichen Wachstum aller kann ich auch mein Stückchen beitragen.

ein neues Konzept für meinen Newsletter

Im Dezember bekam meine Kreativität wieder neue Energie. Ich habe endlich eine Idee, wie ich meinen Newletter füllen kann! Mit der Dezember Ausgabe verschicke ich erstmals einen Newsletter, der ein Rezept beinhaltet und kündige Neuerungen für den nächsten an. Ab Jänner werde ich meinen Newsletter monatlich versenden, mit 2-3 Tipps für den Familienalltag und einer Geschichte. Ich habe bereits ein paar meiner Schlussgeschichten zu Papier gebracht, nun finden sie bald Leser und Zuhörer abseits des Storchennests.

denn nichts auf der Welt ist mächtiger als eine gute Geschichte!

soziale Medien – Beziehungsstatus: es ist kompliziert

Schon letztes Jahr erstellte ich einen Account bei Instagram, habe ihn aber nicht wirklich genutzt. Zu kompliziert erschien mir diese Plattform und ausserdem wusste ich auch nicht, wie soziale Medien zu meinem beruflichen Erfolg beisteuern konnten. Ein kurzes Treffen mit Ania Gschanes hat mir die Plattform etwas näher gebracht. So versuchte ich, erste Beiträge zu posten, so richtig warm werden konnte ich mit dem Medium aber immer noch nicht. Im ersten Lockdown dann spürte ich den großen Druck, dabei sein zu müssen, damit mich die Menschen da draußen nicht vergessen. Das strengte mich unsagbar an und hat mir kein bisschen Spaß gemacht. Zu verzweifelt suchte ich nach geeigneten Inhalten und im Endeffekt war mir nichts gut genug.

Bis ich mich im Dezember entschied, beim Jahresrückblog mit Judith sympatexter Peters mitzumachen. Dabei habe über storydoing gelernt und mit ein bisschen Ideen und Anleitung habe ich auf einmal Spaß an der Sache bekommen. Ich stieß auf viele wunderbare Accounts, gewann sogar einige Follower dazu und habe mittlerweile das Gefühl, dem Anfängerstatus entwachsen zu sein 🙂

Mit Stand 16.12. habe ich 152 Follower und 27 Beiträge gepostet.

Mit meiner Facebook Fanpage bin ich noch immer nicht ganz zufrieden. Zwar schaut sie durch die neu hinzugefügten Fotos super aus, aber der NAME! Dieses Jahr bin ich von Pikler-SpielRaum Burgenland zu SpielRaum Kaisersdorf gesprungen, das ist es aber auch noch nicht. All meine Online Auftritte haben unterschiedliche Namen! Das muss unbedingt geändert werden – To Do Nummer 2 fürs nächste Jahr.

So sieht meine Facebookfanpage am 19.12.2020 aus

Pikler post graduate – ein Seminar über das Seminare halten

Im Juli und im Oktober besuchte ich die beiden letzten Module dieses Zusammenseins mit wunderbaren Frauen, die bereits jahrelange Erfahrungen mit der SpielRaumarbeit sammeln durften. Mit Daniela Pichler-Bogner und Christine Rainer von der Pikler-Hengstenberg Gesellschaft Österreich arbeiteten wir an der Vorbereitung und Strukturierung von Einführungsseminaren.

Das Thema beschäftigt mich ja schon länger und ich konnte mir gut vorstellen, dass die Begleitung von Fachpersonal bereichernd für mich ist. Doch nach diesen insgesamt 3 Modulen erkannte ich, dass ich mir (noch) nicht vorstellen kann, mit mehr als 6 Leuten zu arbeiten. Der persönliche Kontakt ist mir in jeder Situation wichtig und aus heutiger Sicht scheint es mir unmöglich mit so vielen Menschen zu sein, ohne dass dieser irgendwo liegen bliebe. Und noch etwas wurde mir klar: ich möchte ausschließlich mit Menschen arbeiten, die das auch gerne wollen. Und so werde ich erst einmal abwarten, ob ich Möglichkeiten finden kann, im kleinen Rahmen mit Fachpersonal zu arbeiten. Ich bin sicher, es wird etwas geben.

Mit den Frauen der SpielRaumAG bin ich im regelmäßigen Austausch. Viele von ihnen waren auch diesmal mit dabei!

Die SpielRaum-AG gibt es nun seit ca. 15 Jahren und sie ist mittlerweile viel mehr als eine Austausch-und Arbeitsgruppe. Diese Frauen sind mir treue Freundinnen geworden, die mir jederzeit Gehör schenken und mich schon so lange in meinen persönlichen Prozessen ohne Bewertung begleiten! Obwohl die meisten von ihnen auf FB nicht zu finden sind, dennoch: ein dickes Dankeschön dafür, dass es euch gibt!

50+20: Richtungswechsel im Jubiläumswalzer

Im Sommer gab es in unserer Familie gleich zwei runde Geburtstage. Mein Mann wurde 50, mein ältester Sohn 20. Mein Sommerplan war: ein Wohnmobil mieten, mit Mann und jüngstem Sohn nach Schweden gondeln und seit 21 Jahren mal wieder nach Wacken fahren. Gekommen ist es natürlich anders und ihr alle wisst, warum. Mein Mann hat seinen Geburtstag deshalb kurzerhand auf nächstes Jahr verschoben. Punkt.

Nun, ich selbst lasse mich nicht so leicht vom Feiern abbringen und plante deshalb etwas anderes. Und so waren wir statt 3 Wochen in Schweden, 3 Tage im Lungau und haben das erste Mal Hallstatt besichtigt. Auch nett, vor allem aber mit der ganzen Familie plus Bonustochter 🙂 Dieses Wochenende war gefüllt mit Spiel, Spaß und Herzlichkeit, wieder einmal ein Beweis dafür, dass wir gut miteinander können, dass wir Freude am Zusammensein haben. Ich war nah dran, den flying fox auszuprobieren, hab aber dann doch den Kindern den Vortritt gelassen. Ich hab´s fest vor, ehrlich!

Die Idee mit dem gemeinsamen Wochenende auswärts werde ich auf alle Fälle auch für die nächsten Jahre beibehalten. Die Reise nach Schweden eingerahmt von 2 Festivals, die für meinen Mann und mich vor allem eine Reise in unsere gemeinsame Vergangenheit bedeuten, werden wir nachholen, mit Sicherheit!

20 Jahre Mama – der Tanz in einen neuen Lebensabschnitt

Dieses Jubiläum ist schon etwas sehr Besonderes. So alt komme ich mir noch gar nicht vor. Ich stelle mir die gleiche Frage, wie meine Großmutter sie manchmal gestellt hat: wo ist die Zeit hin? Und wenn ich in Erinnerungen schwelge, mir Fotos von früher ansehe, ergreift mich das zutiefst. Meine Kinder sind groß geworden. Ich befinde mich bereits in einer neuen Phase des Mutterseins. Eine, die von emotionalen Ablösungsprozessen begleitet wird. Und gleichzeitig so viel Neues bereithält.

So konnte ich heuer Sohn Nr. 2 mir gutem Gewissen aus dem Storchennest verabschieden. Ich bezeichne ihn gerne als Gewinner des Jahres. Denn er machte mitten in der Krise seinen Führerschein und unterschrieb einen sensationellen Lehrvertrag. Im August begann er eine Ausbildung zum Koch/Kellner im Restaurant Triad, das mit 3 Hauben ausgezeichnet ist. Ich kann mich noch so gut an den Moment erinnern, als er vor seinem Praktikum im März am Parkplatz stand und sagte: „Stell dir vor, ich dürfte hier lernen. Wie cool wäre das?“

Die 10 Gesellschaftsspiele, die wir 2020 am öftesten gespielt haben:

  • Cluedo (weil wir zu Nikolaus die Harry Potter Ausgabe bekommen haben!)
  • Quixx (ein Würfelspiel für zwischendurch)
  • Ganz schön clever (etwas anspruchsvolleres aber unaufwändiges Würfelspiel)
  • Siedler von Catan (alltime Favorite)
  • Keltis (spielen wir vor allem gerne zu dritt mit dem Jüngsten)
  • die Quacksalber von Quedlinburg (super lustig für risikobereite Spieler)
  • Jolly (kennt eh jeder)
  • Palast von Alhambra (das große Ringen um den passenden Anbauteil)
  • Istanbul (Edelsteinjagd mit Bazarflair)
  • Rage (für eine besonders große Anzahl an Mitspielern)
Na dann – prost!

Was ich 2021 unbedingt machen möchte:

  • eine Entscheidung über den SpielRaum in Steinbrunn treffen: emotionales Loslassen oder baldige Wiederaufnahme von Gewohntem?
  • Vereinheitlichung meiner Online-Auftritte: die unterschiedlichen Namen müssen sich auf jeden Fall bald ändern
  • Newsletter regelmäßig versenden: 12 Geschichten erfinden und niederschreiben….das sollte klappen!
  • bloggen, bloggen, bloggen: Viele Ideen wollen umgesetzt werden. Ich nehme mir fest vor, mir genügend Zeit dafür zu nehmen!
  • ans Meer fahren: Ich habe das Meer heuer so sehr vermisst, dass ich das kein zweites Jahr mehr aushalte!
  • Überarbeitung meiner Über-mich-Seite: da ich mit dieser Seite noch gar nicht zufrieden bin und ich auch nicht weiß, wie ich es angehen soll, möchte ich mir Unterstützung von außen holen.
  • einen SpielRaum für Erwachsene: der sollte schon 2020 stattfinden…auf ein Neues!
  • mein Motto für 2021: Dranbleiben und weitertanzen!

20 Dez, 2020

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2 Kommentare

  1. Doris

    Sehr schön und sympathisch zu lesen! Wünsche dir ein erfolgreiches Jahr 2021 und noch viel Freude mit deiner Familie und Arbeit! Bussi Doris!

    Antworten
    • Daniela

      Vielen Dank, liebe Doris! Ich wünsch euch auch ein tolles neues Jahr, das all das mit sich bringt, was ihr braucht!

      Antworten

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