Sätze, die wir lieber nicht gesagt hätten

Liebe:r Daniela

Heute hätte ich so viel zu erzählen, dass es nicht nur ein Brief werden könnte, sondern ein ganzes Monat voller Briefe füllen könnte.
Ich hab mir überlegt, dir öfter zu schreiben, als nur einmal pro Monat.
Ich schreibe nämlich wirklich lieber Briefe, als Storys auf Social Media zu machen.
Dafür habe ich einfach zu selten mein Handyfon griffbereit…

Was hältst du davon?

Ich weiß, dass du gerne meine Briefe liest, also werde ich es einfach machen 😉

Ich merke, dass mich gerade so viel bewegt, das ich dir erzählen möchte.
Gestern zum Beispiel:

Ich habe mit meinem ältesten Sohn (20) über Geld diskutiert. Jaja, diese Geldgeschichten, immer wieder ein so unangenehmes Thema, findest du nicht auch? Ich bin ja grundsätzlich eine Person, die dem Leben und dem Flow vertraut und demnach auch nicht wirklich ein Thema mit Geld hat.
Oder okay, ein klitzekleines…aber ich schweife vom Thema ab. (Darüber erzähle ich dir vielleicht im nächsten Brief)

Na, auf jeden Fall hat er mir erzählt, er hätte nur eine einzige Hose (stimmt nicht, er hat etliche. Aber wahrscheinlich will er die einfach nicht mehr tragen?) und gibt ja sowieso nie Geld aus. Außerdem wäre diese einzige Hose jetzt kaputt gegangen und er hätte sich deshalb eine neue gekauft. Ist ja schön und gut, das alles, aber weißt du, welche Hose er gekauft hat?
Eine, die an den Knien schon zerrissen war! (aber ordentlich, nicht nur ein bisschen…)

Worauf ich dann einen absolut blöden Oma-Satz fallen gelassen habe: „na wundert mich nicht, dass deine Hosen nicht lange halten, wenn du dir welche kaufst, die eh schon hin sind!“

BÄMM! ZISCH! BLITZ!

Da ist er durch mich durch gefahren, dieser Mama Satz!
Von oben ist er gekommen, in meinen Kopf gerast und hat sich seinen Weg einfach so durch meinen Kehlkopf gebahnt.
Glaub mir, das war nicht ich!
Oder doch?
Und gleich, nachdem ich ihn gesagt habe, musste ich lachen.

Mein Sohn ist fast 21 und er hält das aus. Er hat mit mir gelacht, nachdem ich ihm erzählt habe, dass dieser Satz eigentlich von meiner Mama ist – und sie ihn mir offensichtlich vererbt hat! Und wahrscheinlich ist er eigentlich von meiner Oma, die ihn meiner Mama vererbt hat. Und höchstwahrscheinlich hat ihn meine Uroma schon zu meiner Oma gesagt (also, halt nicht mit Hosen, aber auch die hat vermutlich Dinge getragen, die ihrer Mutter nicht gefallen haben.)

Kennst du sie auch, diese Sätze, die du von deiner Mama gehört hast? Und die einfach so aus deinem Mund kommen, ohne dich vorher zu fragen?

„Da schauts aus wie in einem Saustall!“
„Was du schon wieder jammerst…“ (Kopfschütteln nicht vergessen!)
„Wenn´s ich nicht mache, macht es keiner!“
„Kann man denn nicht mal in Ruhe aufs Klo gehen?“

Naja, da gibt´s noch etliche davon, mit denen will ich mich jetzt nicht weiter aufhalten.
Werden wir uns diesen Sätzen einfach bewusst und beginnen wir mit einer Veränderung!
Beginnen wir einfach mal damit, sie wahrzunehmen.
Und dann, wenn wir sie erkennen, können wir versuchen, sie umzuformulieren oder lieber ganz weg zu lassen.

Das wäre doch mal eine coole Challenge!
Würdest du dabei mitmachen?

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